-
Gesundheit & Medizin
Osterurlaub
vom 10.4. bis 17.4.2025
Die Praxisvertretung übernimmt
(Bitte nur in DRINGENDEN Fällen!)
- Dres. Krupa/Behroznia Sollingstr. 2b Tel.: +4955194029
- Dres. Keske Backhausstr. 21, Tel.: +4955191191
Dr. Trümner Dransfelderstr. 7f Tel.: +4955196035 (Nur am 10. + 11.4.2025)
Kontaktdaten
Hausarzt-Praxis
Dr. med. Gesine Reh
Internistin
Kirchstrasse 7
37081 Göttingen
Telefon: | +49 (551) 92260 |
Telefax: | +49 (551) 9996177 |
E-Mail: | info@drreh.de |
Kontaktformular
Gesundheitsbrief
unser Gesundheitsbrief erscheint monatlich und informiert Sie über neuste medizinische Erkenntnisse. Die Zusammenstellung Ihres Gesundheitsbriefes erfolgt themenbezogen nach Ihren Wünschen.
Vielen Dank für Ihr Interesse.
Nasenbluten - unangenehm, aber meistens harmlos
Es sieht oftmals gefährlicher aus als es ist: Das Nasenbluten ist in der Regel harmlos und meistens nur von kurzer Dauer.
Ursache einer blutenden Nase ist häufig eine mechanische Verletzung der feinen Äderchen, die in der vorderen Nasenscheidewand fließen. So ist in den meisten Fällen der eigene Zeigefinger schuld an dem erschreckenden Bluten, weil er zu intensiv in der Nase gebohrt hat. Bei sehr trockener Nasenschleimhaut kann schon das Naseputzen ausreichen, um das empfindliche Adergeflecht zu überreizen.
Beim Auftreten von Nasenbluten empfiehlt es sich, das Blut durch Vorbeugen des Kopfes aus der Nase laufen zu lassen. Die Nasenflügel sollten für höchstens fünf Minuten zusammengedrückt werden. Eine Kühlung des Nackens mittels Eis bewirkt ein Zusammenziehen der Gefäße, welches die Blutung stoppen kann. Nach dem Nasenbluten sollten Sie Ihre Nase einige Stunden nicht putzen, um unnötige mechanische Reize zu vermeiden.
Einer besonderen Aufmerksamkeit und ärztlicher Betreuung erfordert das Nasenbluten, wenn es länger als eine viertel Stunde andauert, die Blutung aus beiden Nasenlöchern erfolgt, über 500 ml Blut verloren wird, oder das Nasenbluten regelmäßig auftritt.
Starkes Nasenbluten kann durch Verödung des verletzten Äderchens gestoppt werden. Diese Therapie erfolgt mittels speziellem Strom- oder Laserverfahren oder mit Hilfe von Silbernitrat. In schwierigeren Fällen wird ein spezieller Wattepropf, der mit Salbe versehen ist, für die Dauer von maximal drei Tagen in die Nasenhöhle eingeführt. Auch ein spezieller Eingriff durch einen Chirurgen kann erforderlich sein.
In selteneren Fällen kann das Nasenbluten auf eine Erkrankung hindeuten. So kann beispielsweise Bluthochdruck, Schwellungen der Nasen- und Nebenhöhlen oder Leukämie durch häufiges Nasenbluten angekündigt werden.